geyer-design.de hat ein neues Gesicht

Vorfast zwanzig Jahren habe ich meine erste Internet-Site erstellt. Als Werkzeuge hatte ich html-3 und das Programm „Editor“ von Windows-3.1, der zum Glück immter noch vorhanden ist und einen von AOL bereit gestelltes einfaches Programm, mit dem sich auch schon einfache Formulare erstellen ließen.  Für den die Gestaltung des Textes standen fünf Schriften mit einfachen Auszeichnungsformen zur Auswahl. Das Layout konnte mit Abschnitten, Einzügen und Tabellen gegliedert werden. Mit einem Anleitungsbuch und viel Geduld ging es ans Werk. Beliebt waren GIF-Animationen und Textgestützte Nachrichten-Ticker – Hauptschache es bewegte sich etwas. Dynamische Inhalte mit Datenbankanbindung, Video-Portale, und Social Media waren Zukunftsmusik. Den minimalen Anforderungen einer Internet-Präsenz genügte das Ergebnis zwar, es hat aber auch kaum etwas gebracht und Schmaschinenoptimierung konnte zunächst ich mit ein paar Meta-Daten im Seitenkopf und der manuellen Eintragung in bekannte Suchmaschinen realisieren. Gegen die heutigen Tricks war das chancenlos.

Mit den neuen Technischen Möglichkeiten änderen sich auch die Inhalte

Die Themen allgemeine Kunst, Design, Technische Illustration und Kalligraphie stehen im Mittelpunkt meiner beruflichen Taten. Vieles davon entstand in Verbindung mit der Lehre an Hochschulen, Fachoberschule, Berufsschule und in Kunstunterricht. Als ein übergreifendes Thema habe ich in den vergangene Jahren für mich die Arbeit mit der Schrift wiederentdeckt. Die mehrtausendjährige Kultur des Schreibens, der Zusammenhang zwischen Paleographie und Alphabetisierung im Spannungsfeld heutiger methodischer Fehlentwicklungen, sind Antrieb laufender Projekte.

Vieles was sich angesammelt hat an beruflicher Erfahrung möchte ich mit Interessenten Teilen. Die langjährige Lehrtätigkeit an Hochschulen, Berufsschule und auch im Fach Kunst an einer allgemeinbildenen Oberschule haben mich in der Überzeugung bestärkt : Ohne eine solide Grundlagenausbildung für jede Art gestalterischer Tätigkeit – und das gilt in erster Linie für das Handwerkliche – bleibt die Kunst eine dünne Suppe. Die viel beschworene individuelle Kreativität bringt allein nichts Wertvolles.

Ausgleich und Anregung finde ich auf dem Wasser – Segeln ist die schönste Nebensache der Welt.